Weihenstephaner

Adresse & Kontakt

Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan
Alte Akademie 2
85354 Freising

Telefon: 0 81 61 / 536-0
Fax: 0 81 61 / 536-200

E-Mail: info@weihenstephaner.de

Die Brauerei Weihenstephan befindet sich im bayerischen Freising im gleichnamigen Stadtteil Weihenstephan. In den Gebäuden des ehemaligen Benediktinerklosters wird noch heute das beliebte Bier Weihenstephan gebraut. Das zeugt von langer Tradition mit ausgeprägtem Sinn für feinsten Biergeschmack. Die Brauerei gilt offiziell als älteste Brauerei der Welt. Außerdem trägt sie den Titel „Bayerische Staatsbrauerei“, da sie zum Besitz des Freistaates Bayern zählt. Doch wie ist der Werdegang der Brauerei, wer führt das enorme Unternehmen an und für welche Biersorten ist die Brauerei eigentlich bekannt? Diesen und weiteren spannenden Fragen widmet sich der nachfolgende Artikel.

Die Gründung der Brauerei Weihenstephan

Den Gründungsstein für die Brauerei Weihenstephan legte der heilige Korbinian im Jahr 725 n. Chr. mit seinen 12 Benediktinerbrüder, die das Benediktinerkloster auf dem Nährberg errichteten. Erste Aufzeichnungen zeigen, dass bereits im Jahr 768 n. Chr. ganz in der Nähe einen Garten für den Anbau von Hopfen angelegt wurde. Offiziell wird seit dem Jahr 1040 n. Chr. Bier in dem Kloster gebraut. Der Abt Arnold holte die Brau- und Schankrechte bei der Stadt Freising ein. In den darauf folgenden Jahrhunderten verbesserten die Äbte trotz Kriege und Plünderungen ihre Braukunst. Gleich viermal mussten sie das Kloster samt Braustätte neu errichten und feilten derweil an dem unverkennbaren Geschmack ihres Bieres, das seit 1516 dem bayerischen Reinheitsgebot folgt. Aufgrund der Säkularisation in Bayern wurde auch das Benediktinerkloster im Jahr 1803 geschlossen. Die Brauerei jedoch kam in den Besitz des Freistaates Bayern. Seit 1921 trägt sie den zusätzlichen Titel „Bayerische Staatsbrauerei“ und hat seit 1923 das Bayerische Staatswappen als Firmenlogo.
Die Brauerei zählt zu den wichtigen Vorreitern der Brautechnik. Im Jahre 1852 zog die landwirtschaftliche Schule von Schleißheim nach Weihenstephan, wo sie 1895 zur Akademie und 1919 zur Hochschule für Landwirtschaft und Brauerei ernannt wurde. Seit 1930 wird diese Brautechnik an der Technischen Universität München weiter entwickelt und die besten Brauer der Welt ausgebildet.

Wofür ist die Brauerei bekannt?

Die Brauerei Weihenstephan besitzt einen hervorragenden Ruf in aller Welt. Aufgrund der bedeutsamen Geschichte der Brauerei lässt sich dieser gute Ruf begründen. Die Brauerei trägt seit über einem Jahrtausend zu einer stetigen Verbesserung in der Braukunst bei. Die Traditionen und das enorme Wissen rund um die verschiedenen Brautechniken verbindet die Brauerei in einem, was sie zu etwas ganz Besonderem macht. Wer mag, kann sich die Brauerei in Freising anschauen und an einer kostenpflichtigen Führung samt Bierverkostung teilnehmen.
Die Brauerei verwendet nur Hopfen und Gerste aus der bayerischen Region. Von Hefeweißbier, Pils, Dunkelbier mit einer Stammwürze von 12,4 % Gew. bis hin zu alkholfreien Sorten findet der Kunde ein enormes Sortiment an Erfahrung und Geschmacksvielfalt. Viele Auszeichnungen und Preise hat das Unternehmen bereits sammeln können: so auch den Titel für das „Beste Bier der Welt“, dem „Weihenstephaner VITUS“.

Die Leitung und Zahlen des Unternehmens

Seit dem Millennium steigert die Brauerei Weihenstephan ihren Umsatz jedes Jahr kontinuierlich. Im Jahr 2013 erzielte es beispielsweise einen Gewinn von mehreren Millionen Euro.
Die Mitarbeiterzahl beläuft sich stets auf etwa 120 Personen. Dass das Unternehmen so gut läuft, verdankt es u. a. seinem Brauereidirektor. Seit dem Jahr 2000 führt Prof. Dr. Josef Schrädler die Brauerei erfolgreich an.
Werdegang Prof. Dr. Josef Schrädler
Von 1984 bis 1991 studierte Prof. Schrädler Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Industriebetriebswirtschaftslehre und empirischer betriebswirtschaftlicher Forschung an der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Danach war er ab dem Jahr 1995 als freier Mitarbeiter für die Unternehmensberatung der Weihenstephan GmbH tätig. Er promovierte zu dem Thema „Unternehmensberatung aus organisationstheoretischer Sicht – Zur Notwendigkeit eines neuen Selbstverständnisses von Unternehmensberatung“ und arbeitete nebenbei als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre der Brau- und Lebensmittelindustrie.
Seit dem Jahr 2000 ist Prof. Schrädler Lehrbeauftragter für Betriebswirtschaftslehre der Getränkeindustrie an der TU München und ist dort seit 2008 als Honorarprofessor angestellt.
Sein Lebenslauf und Werdegang zeigt das breite Wissen rund um die Braukunst, die für die Staatsbrauerei Weihenstephan enorme Fortschritte, moderne Denkweise und neuste Erkenntnisse bedeutete.

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