Munich Brew Mafia

Adresse & Kontakt

MBM Braugesellschaft mbH
Gerhardstraße 7
81543 München

E-Mail: dario.stieren@brewmafia.de
Homepage: www.munichbrewmafia.de

Zwei Bier-Besessene, Dario und Niklas sind seit vielen Jahren Freunde. Eine kleine, eigene Craft Beer Brauerei in München ist ihr großes Ziel. Derweil sind sie Gypsie-Brauer. Brauen ihr Bier als ‚Wanderbrauer’ bei der ‚Camba Bavaria Old Factory’ in Gundelfingen. Hier bietet sich ihnen die Möglichkeit, selbständig den Brauprozess zu steuern und die Daten der Abläufe zu erfassen. Am Ort gibt es keine Abfüllmöglichkeit, sie transportieren das Bier in Tanks per Miet-LKW zur Abfüllung ins 160 Kilometer entfernte Eittingen.

Zwei Schwabinger Gewächse – eine Craft Bier Brauerei in Münchens Haidhausen

Kennen gelernt haben sich die beiden Urschwabinger in einem Jungendzentrum. Da waren die beiden – Dario Stieren und Niklas Zerhoch – 13 Jahre alt. Einer spielte in einer Band und der andere Kicker. Etwa vor sechs Jahren besiegte sie ihre stille Leidenschaft – das Bierbrauen oder genauer die experimentellen Versuche Craft Biere zu brauen. Es genügte nicht mehr, ihr Wissen nur theoretisch oder mit Laborversuchen zu erweitern. Sie wollten Handfestes!
Der allererste Versuch ging – dank doppelter Malzzugabe – voll daneben. Sie waren zu sehr durch andere Probleme abgelenkt. Von Sud zu Sud wurden typische Anfängerfehler ausgemerzt und auch die Grundausrüstung wurde aufgebessert. War es zunächst noch ein Einkochautomat aus dem Supermarkt, gab die Braueule der Firma Bruma dem Unterfangen bereits einen semiprofessionellen Touch. Zum Ende der Versuchsreihen waren die beiden „Brauer“ erfolgreich. Freiwillige Testpersonen hatten nicht nur überlebt – weit gefehlt – sie ermutigten die beiden Brauer zum Sprung in die Selbständigkeit. Die entwickelten Craft Biere hatten sie überzeugt, die Bier-Rezepte sollten den Grundstock zur Selbständigkeit bilden.

Munich Brew Mafia – die Familia mit zwei Vätern

Ein weiterer Schritt in die Selbständigkeit war die Gründung der ‚Munich Brew Mafia’ durch Dario Stieren und Niklas Zerhoch.
Dario Stieren ist Jahrgang 1990. Schon mit 16 wollte er Brauer werden, doch das Abitur ging vor. Anschließen absolvierte er beim Bund seine freiwillige Wehrdienstzeit. So ganz nebenbei fand er heraus, dass man Bier nicht nur trinken, sondern auch in Weihenstephan studieren kann. Fünf Jahre sind vergangen, das Studium ist fast abgeschlossen. Es fehlt nur noch ein Praktikum und das könnte auch im eigenen Betrieb abgeschlossen werden. Ist ‚man’ dort mit seiner geleisteten Arbeit zufrieden, dann grüßt der Diplombraumeister. Und nicht nur der – vor zwei Jahren hat Dario so nebenher bei Doemens in Gräfelfing noch seine Biersommelier-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.
Niklas Zerhoch, Jahrgang 1988, auch er interessierte sich bereit mit 16 Jahren für Bier und Brauwesen. Auch er baut zuerst sein Abitur, stellt seinen Berufswunsch hintan. Doch dann zieht es ihn an Ludwig Maximilians Universität München, studiert Geschichte und Soziologie auf Bachelor.
Beide jobben zur Mitfinanzierung des Studiums abends im Gastrobereich. Niklas auch deshalb, weil ihm der Kontakt zu den vielen unterschiedlichen Menschen viel Freude bereitet. Außerdem spart er gerade für einen Biersommelier-Lehrgang bei Doemens. Dario, weil ihn die Vielfalt der Craft Biere fasziniert. Es begeistert ihn, wie unterschiedlich die Gäste auf die einzelnen Biere reagieren oder kommentieren. Beide betrachten ihren abendlichen Arbeitsplatz in Münchens Tap House als einen der besten ‚Hörsäle’ zum Thema Bier und Kundenkontakt.

Erfahrungen sammeln – Geschmacksrichtungen hinterfragen – ein offenes Ohr haben

Im Tap House – eine amerikanisch gestylte Craft Beer Bar mit 40 Zapfhähnen und reihenweise Flaschenbiere auf der Karte – in Münchens Rosenheimer Straße dreht sich alles ums Craft Beer. Und – hinter dem Tresen ist der Arbeitsplatz von Dario und Niklas. Ideal geeignet den Gästen ins Glas zu schauen, genau zu beobachten welche Biere ansprechen, welches Bier eventuell fehlen könnte. Lakonisch bemerkte Niklas Zerhoch während eines Gesprächs: „ Warum sollten wir von der Munich Brew Mafia ausgerechnet noch ein obergäriges IPA einbrauen, wenn ohnehin schon jede Menge auf den Markt drängen“? Fügt noch hinzu: „Wo doch die Nachfrage nach süffigen, untergärigen Bieren ständig steigt“!

‚Don Limone’ erfolgreich mit 20 Hektolitern am Start

Es hat etwas länger gedauert, doch dann war ihr erstes Bier im Fass und in der Flasche. Der rassig frische ‚Don Limone’ war die erste Kreation der ‚Munich Brew Mafia’, gebraut für den Verkauf – ein Single-Hop Pilsener ungefiltert, schlank und extrem hopfig. Kein Wunder, denn gleich viermal macht das Bier Bekanntschaft mit nur einer Sorte Hopfen, dem ‚Citra.’
Die ersten zwanzig Hektoliter sind getrunken und der zweite Sud mit 40 Hektoliter wird bereits gezapft und von dem limitierten Schankbier nach böhmischer Braukunst ‚Limelight Session’ wurden 5.000 Flaschen abgefüllt.
Welches Bier demnächst eingebraut wird – sicher wird es wieder ein Untergäriges.

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