Camba Bavaria

Adresse & Kontakt

Camba Bavaria GmbH
Gewerbering 3
83370 Seeon

Telefon: +49 8624 – 40 73 300
E-Mail: office@cambabavaria.de

Die Camba Bavaria ist eine Privatbrauerei aus dem Chiemgau. Sie liegt in der Gemeinde Seeon-Seebruck rund dreißig Kilometer östlich von Wasserburg am Inn. Die Standortwahl erklärt dabei auch den ersten Teil des Namens der Brauerei: Bavaria als latinisierte Form des Bundeslandes Bayern. Für den zweiten Teil gibt es dann gleich zwei Erklärungsmodelle: Camba ist sowohl der lateinische Name für die Back- und Braustelle in einem Kloster als auch der keltische Ausdruck für den heutigen Sudkessel. Da die Brauerei ursprünglich im Ortsteil Truchtlaching – einer ehemaligen Keltensiedlung – gegründet wurde, liegt wahrscheinlich letztere Variante näher. Heute produziert das Unternehmen in einer modernen Anlage direkt in Seeon.

Langfristig sollen 16.000 Hektoliter produziert werden

Gegründet wurde die Brauerei allerdings 2008 in einer alten Mühle. In dem historischen Gebäude befand sich ursprünglich eine Forschungs- und Versuchsanlage der Firma BrauKon GmbH. Diese produziert und verkauft Brauanlagen in aller Welt. Rein technisch war die Camba Bavaria also von Anfang an auf dem allerneusten Stand. Langfristig bot die alte Mühle allerdings nicht ausreichend Platz für die ambitionierten Pläne des Unternehmens. Denn die Menge an gebrautem Bier soll zukünftig von rund 4.000 Hektolitern im Jahr 2015 auf bis zu 16.000 Hektoliter steigen. Die Firma mit ihren etwa einhundert Mitarbeitern ist daher inzwischen erfolgreich in eine moderne Produktionshalle umgezogen.

Mehr als fünfzig verschiedene Sorten im Angebot

Die Besonderheit der Brauerei Camba Bavaria liegt in der Experimentierfreudigkeit der Brauer. Denn diese haben inzwischen mehr als fünfzig verschiedene Sorten etabliert. Dies beginnt beim klassischen bayerischen Hefeweizen und geht bis zu einem Imperial Stout, der standesgemäß in einem Cognac-Eichenholzfass gelagert wird. Damit ist allerdings noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Vielmehr beschäftigt das Unternehmen drei Braumeister, fünf Brauer und sechs Biersommeliers und ein beständig hohe Innovationsniveau zu halten. „Es vergeht kein Tag, an dem mir als Brauer nicht ein neuer Biertyp einfallen würde”, sagt Markus Lohner, Braumeister, Geschäftsführer und Gründer von Camba Bavaria.

Der Unternehmenschef fordert eine Reform des Reinheitsgebots

Im Zuge der Experimentierfreude werden auch immer wieder die Grenzen des deutschen Reinheitsgebots ausgetestet. Teilweise kommt es dabei zu Meinungsverschiedenheiten mit den Behörden. So musste die Brauerei beispielsweise tausende Liter entsorgen, weil das Bier mit Milchzucker gebraut wurde. Für die zuständigen Beamten ein klarer Verstoß gegen das Reinheitsgebot. Unternehmenschef spricht sich daher für eine Reform der gesetzlichen Regelungen zum Bierbrauen aus. “Das Reinheitsgebot stammt aus einer Zeit, in der noch Hexen verbrannt wurden. Das tun wir heute natürlich nicht mehr. Aber das Bier brauen wir noch nach fast den gleichen Regeln wie damals“, argumentiert der gebürtige Schwabe.

In der Erlebniswelt gibt es Bier mit Kaffeearomen

Bis es allerdings zu einer Reform kommt, versucht der Konzern bei den Kunden direkt für seine innovativen Produkte zu werben. So gibt es am Unternehmenssitz eine “Bier-Erlebniswelt”. Dort können Kunden den Brauvorgang in allen Einzelheiten nachvollziehen. So hat das Unternehmen beispielsweise ein Bier mit Kaffeearoma im Angebot. Dabei wird aber natürlich nicht einfach Kaffee in das fertige Bier geschüttet. Vielmehr werden zu einem bestimmten Zeitpunkt des Brauvorgangs gezielt bestimmte Aromen hinzugegeben. Mit diesem Wissen ausgestattet, erhöht sich auch die Akzeptanz von Bieren, die nicht nach den strengen Regeln des Reinheitsgebots gebraut wurden, so die Erfahrung des Brauereichefs. Er will dieses Angebot daher zukünftig weiter ausbauen.

Das Bier findet internationale Anerkennung

Zu Camba Bavaria gehört zudem auch ein großes Gasthaus am Produktionsstandort. Dort werden sämtliche vor Ort produzierten Biersorten ausgeschenkt. Außerdem gehört zur selben Firma auch der Brauanlagenhersteller BrauKon. Insgesamt arbeiten so mehr als einhundert Mitarbeiter für das Unternehmen. Vor Ort ist die Brauerei damit einer der größten Arbeitgeber. Zum Vergleich: Die Gemeinde Seeon-Seebruck hat überhaupt nur gut 4.500 Einwohner. Die Arbeit der Mitarbeiter wird inzwischen auch international anerkannt. So gewann das Helle von Camba Bavaria beim European Beer Star 2016 eine Auszeichnung in der Kategorie German Style Kellerbier Hell. Insgesamt konkurrierten in diesem Bereich 2.100 Biere aus 44 Ländern um die Auszeichnung.

Biere dieser Brauerei

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